Blog zu Psychotherapie, Paartherapie und
mentaler Gesundheit
In diesem Blog finden Sie fachlich fundierte Informationen rund um psychische Gesundheit, Beziehungen und systemische Perspektiven. Die Beiträge dienen der Orientierung und geben ergänzende Impulse, die den Umgang mit Belastungen im Alltag erleichtern können.
Die Inhalte sind in vier Themenbereiche gegliedert: Psychische Gesundheit, Paartherapie, Familie / Erziehung und Alltag & Ressourcen. Durch die Kategorien behalten Sie einen guten Überblick – und vielleicht entdecken Sie beim Stöbern noch weitere Artikel, die für Sie interessant sind.
EMDR – Verarbeitung belastender Erfahrungen
Was ist EMDR?
EMDR steht für „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“ und ist ein therapeutisches Verfahren zur Verarbeitung belastender oder belastend erlebter Erinnerungen. Entwickelt wurde die Methode Ende der 1980er Jahre von Francine Shapiro.
Ausgangspunkt ist die Annahme, dass bestimmte Erfahrungen im Gehirn nicht vollständig verarbeitet werden und dadurch weiterhin emotional wirksam bleiben können. EMDR soll dabei unterstützen, diese Erinnerungen nachträglich zu integrieren.
Belastende Kindheitserfahrungen im Erwachsenenalter
Wenn frühe Erfahrungen im Heute noch wirken
Viele Menschen erleben im Erwachsenenalter emotionale oder zwischenmenschliche Schwierigkeiten, die sich nicht vollständig durch aktuelle Lebensumstände erklären lassen.
Ein möglicher Zusammenhang kann in früheren belastenden Erfahrungen liegen, die die emotionale Entwicklung geprägt haben.
Dabei geht es nicht zwingend um einzelne „große Ereignisse“, sondern auch um wiederkehrende Erfahrungen in Beziehungen, z. B. fehlende Sicherheit, Überforderung oder emotionale Unsicherheit.
Wann ist eine Therapie sinnvoll?
Orientierung in belastenden Zeiten
Manchmal spürt man, dass etwas nicht mehr so läuft wie früher. Gedanken, Gefühle oder Körperreaktionen lassen sich schwer einordnen. Eine Therapie kann helfen, Klarheit zu gewinnen und die eigene Balance wiederzufinden.
Wann lohnt sich Therapie auf Selbstzahlerbasis?
Vorteile der Selbstfinanzierung
Viele Menschen wissen nicht, dass sie Therapiestunden auch selbst bezahlen können – und das kann einige Vorteile bringen.
Ängste und Depressionen ganzheitlich heilen
Ergänzende Möglichkeiten bei Angst & Depression:
Sport, Omega-3, Lichttherapie, Pflanzen, Naturkontakt und Tiere. Was wirklich helfen kann – evidenzbasiert erklärt.
Viele Menschen, die Medikamente gegen Angst oder Depression einnehmen, wünschen sich zusätzlich Möglichkeiten, aktiv zur eigenen Stabilisierung beizutragen. Ergänzende Maßnahmen können Symptome lindern, den Alltag erleichtern und zu mehr emotionaler Balance führen.
Schlafstörungen
Wenn die Nacht zum Problem wird
Schlaf ist essenziell für körperliche und psychische Gesundheit. Viele Menschen erleben Phasen, in denen sie nicht gut ein- oder durchschlafen können.
Stressreduktion
Strategien für mehr Gelassenheit im Alltag
Stress ist normal, doch dauerhafte Überlastung kann körperlich und psychisch stark belasten. Die Fähigkeit, Stress zu regulieren, ist entscheidend für Wohlbefinden und Gesundheit.
Winterdepression
Vitamin D Mangel und dessen Zusammenhang mit depressiver Verstimmung
Viele Menschen fühlen sich im Winter schlapp, niedergeschlagen oder antriebslos. Ein Grund kann ein Vitamin-D-Mangel sein, der direkt die Stimmung beeinflusst.
Wirkung von Ernährung auf die Psyche
Essen beeinflusst Stimmung und Energie
Unsere Ernährung wirkt sich direkt auf das Gehirn aus. Nährstoffe beeinflussen Stimmung, Konzentration und Stressresistenz.
5 Warnsignale, dass eine Beziehung
Unterstützung braucht
Wann Paartherapie hilfreich sein kann
Beziehungen verändern sich, und nicht jede Krise lässt sich alleine lösen. Frühe Unterstützung kann helfen, Konflikte zu entschärfen und Nähe wiederherzustellen.
Wenn Kommunikation nicht mehr gelingt
Warum Kommunikation in Familien so schnell ins Stocken geraten kann
Familiäre Kommunikation ist komplex. Sie entsteht aus Gewohnheiten, unausgesprochenen Erwartungen, Rollenbildern und oft auch aus alten Verletzungen. Wenn Gespräche zunehmend in Vorwürfen enden oder bestimmte Themen gar nicht mehr angesprochen werden können, entsteht das Gefühl, „wir reden aneinander vorbei“.
Emotionales Essen verstehen
Warum der Griff zum Essen oft kein „schlechtes Verhalten“ ist
Emotionales Essen ist weit verbreitet. Viele Menschen essen nicht nur aus Hunger, sondern weil sie beruhigt werden möchten, Trost brauchen oder eine innere Leere füllen wollen. Essen übernimmt in diesen Momenten eine emotionale Funktion – und genau das macht es so schwer, diese Muster allein zu verändern.
Anzeichen von Essstörungen – erste Schritte
Wann Essverhalten belastend wird
Essstörungen beginnen selten plötzlich. Häufig entwickeln sich bestimmte Muster schleichend – oft unbemerkt oder durch äußere Faktoren wie Stress, Perfektionismus, Selbstzweifel oder gesellschaftliche Erwartungen verstärkt.
Wenn das Wochenbett anders läuft als erwartet
Zwischen Freude, Erschöpfung und Überforderung
Das Wochenbett ist eine Zeit großer Veränderung – körperlich, emotional und im gesamten Familiensystem. Viele Frauen erleben diese Phase jedoch anders, als sie es sich vorgestellt haben: statt Geborgenheit und Ankommen gibt es Tränen, innere Unruhe, Überforderung und Zweifel.
Mentale Gesundheit nach der Geburt verstehen
Eine sensible Phase mit vielen Veränderungen
Die Zeit nach der Geburt bringt nicht nur körperliche Anpassungen mit sich, sondern auch einen tiefgreifenden emotionalen Wandel. Viele Frauen erleben ein Auf und Ab zwischen Freude und Unsicherheit – ganz unabhängig davon, ob sie zum ersten oder zum dritten Mal Mutter werden.
Warum Paare oft zu spät Hilfe suchen
Warum Wartezeiten, Scham oder Fehlannahmen oft verhindern, dass Paare rechtzeitig kommen
Paartherapie wird häufig erst dann in Anspruch genommen, wenn Konflikte lange festgefahren sind und die Beziehung unter hoher Spannung steht. Dabei zeigen moderne Studien, dass frühe Interventionen die Chancen auf positive Veränderungen erheblich verbessern.